Nachrichtenarchiv


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Nachricht vom 23.6.2020:
GAS am 23.06.2020 bei Jitsi

Die GAS findet auch diese Woche wieder bei jitsi statt. Ihr könnt der Sitzung wie gewohntt per Link oder per Telefon beitreten.

Join the meeting: https://meet.jit.si/GAS23062020

To join by phone instead, tap this: +1.512.647.1431,,3302969293#

Looking for a different dial-in number? See meeting dial-in numbers: https://meet.jit.si/static/dialInInfo.html?room=GAS23062020


If also dialing-in through a room phone, join without connecting to audio: https://meet.jit.si/GAS23062020#config.startSilent=true

Nachricht vom 22.6.2020:
Stellvertretende*r Kassenverwalter*in für 20 Stunden pro Woche gesucht

Du bist kompetent, teamfähig, neuen Projekten gegenüber aufgeschlossen und bist bereit für die studentische Selbstverwaltung tätig zu werden? Du bist gewissenhaft, sorgfältig und gehst gern mit Zahlen um?

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der RWFU Bonn sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet für die Kassenverwaltung der Studierendenschaft eine*n neue*n stellvertretende*n Kassenverwalter*in.

Die Studierendenschaft der Universität Bonn mit gegenwärtig rund 38.000 Studierenden ist nach dem Hochschulgesetz (HG) NRW eine rechtsfähige Gliedkörperschaft der Universität und regelt als solche auch ihre Finanzangelegenheiten selber. Im aktuellen Haushaltsjahr beträgt das Haushaltsvolumen für alle Teilbereiche zusammen fast 20Mio Euro.

Der Aufgabenbereich der ausgeschriebenen Stelle umfasst unter anderem:

  • Durchführung des Zahlungsverkehrs über bis zu neun Girokonten im Vier-Augen-Prinzip, i.d.R. mittels ChipTAN per USB-Verfahren und der Software Starmoney business; gelegentlich auch papiergebunden
  • Buchhaltung mit der Software Lexware buchhalter pro und eigenem Kontenrahmen
  • Lohnbuchhaltung und Personalverwaltung; Vorbereitung der Lohndaten für die Erfassung in DATEV; Meldungen zur Sozialversicherung über die Software sv.net/comfort, Meldungen zur betrieblichen Altersversorgung (VBL)
  • Datenverarbeitung
  • Korrespondenz
  • Mahnwesen
  • Neustrukturierung und Modernisierung der Arbeitsabläufe in der Kassenverwaltung; Mitgestaltung des im laufenden Jahr anstehenden Umzuges der Kassenverwaltung in ein temporäres Ausweichquartier aufgrund der Sanierung des Mensagebäudes in der Nassestraße.
  • die Vertretung des Kassenverwalters bei urlaubs- oder krankheitsbedingter Abwesenheit

In deiner Arbeit wirst du zusammen mit dem*r ersten Kassenverwalter*in viel selbstständig arbeiten. Da der AStA die universitätsweite Vertretung der Studierenden der Universität Bonn ist, werden deine Vorgesetzten Studierende sein.

Du solltest eine Ausbildung zum*r Kaufmann*frau absolviert haben oder vergleichbare Qualifikationen mitbringen. Kenntnisse der gängigen Office-Programme setzen wir voraus. Arbeitserfahrung in dem Bereich ist gewünscht, aber nicht unbedingt notwendig.

Der AStA befindet sich in der Nassestraße 11, und ist montags bis freitags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr geöffnet. Für die Stelle ist eine Arbeitszeit von 20 Stunden pro Woche vorgesehen, mit Kernarbeitszeiten von 12:00 bis 14:00 Uhr. Die Stelle wird nach E8 des TV-L vergütet.

Bitte schicke Deine Bewerbung bis zum 12.07.2020 an vorsitz@asta.uni-bonn.de .

Nachricht vom 9.6.2020:
GAS am 09.06.2020 bei Jitsi

Die heutige Gesamt-AStA-Sitzung findet wieder online statt und ist wie immer öffentlich. Die GAS beginnt um 18:00 c.t. Unter folgendem Link könnt ihr beitreten:

https://meet.jit.si/GAS09062020

Nachricht vom 8.6.2020:
Überbrückungshilfen für Studierende - zu spät und zu wenig?!

Überbrückungshilfen für Studierende - zu spät und zu wenig !?

Financial support for students - too late and too little !?

*english version below*

“In einer Pressemitteilung vom 27.05.2020 hat Michael Meister, Parlamentarischen Staatssekretär der Bundesministerin für Bildung und Forschung, ein Vergabeverfahren für die insgesamt 100 Millionen Euro „Überbrückungshilfe als Zuschuss“ bekannt gegeben. Demnach können Studierende für maximal drei Monate bis zu 500€ beantragen – jedoch abhängig vom Kontostand. Wer 500€ oder mehr auf dem Konto hat, bekommt nichts. Wer beispielsweise 200€ besitzt, der bekommt 300€.” (Pressemittelung des freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) vom 28. Mai: https://www.fzs.de/…/pressemitteilung-studentischer-bundes…/)


[Über die Hintergründe der “Überbrückungshilfe” haben wir am 30.4. berichtet (https://www.asta-bonn.de/Nachricht:Finanzielle_Unterst%C3%BCtzung_f%C3%BCr_Studierende%3F%3F).]


Diese Überbrückungshilfe ist neben der Anpreisung eines vermeintich zinsfreien Kredits der KfW bisher die einzige Maßnahme zur Unterstützung von Studierenden, die aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Notlagen geraten sind. Das BMBF ist also der Meinung, dass Studierende nicht mehr als 500€ auf ihrem Konto benötigen um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Dass die Realität ganz anders aussieht und Studierende in Bonn oft mehr als 300€ allein für ihre Miete bezahlen ist bekannt. Das BMBF scheint demnach Studierenden keine Lebensgrundlage zusprechen zu wollen.


Nun ist auch offiziell, was Studierendenvertretungen bereits Mitte März vorhergesagt hatten: 40% der Studierenden geben in einer repräsentativen Umfrage an wegen der Corona-Krise einen Job verloren zu haben - das sind ca. 1,2 Millionen. 22% der Befragten gaben an sich bereits Geld von der Familie oder Freunden geliehen zu haben, um diese Zeit zu überbrücken (https://www.rnd.de/…/studenten-in-corona-krise-40-prozent-h…). Diese “Überbrückungshilfe als Zuschuss” des BMBF kommt also zu spät und ist unzureichend.


Nun werden Notfonds der Studierendenwerke mit insgesamt 100 Millionen Euro bundesweit aufgesetzt. In Anbetracht der hohen Anzahl von in finanzielle Not geratenen Studierenden kann dieser zunächst hoch wirkende Betrag als ein Tropfen auf den heißen Stein bezeichnet werden. Etwa 1,65 Millionen Studierende sind auf ihr Einkommen aus Jobs angewiesen. Selbst wenn nur ein Viertel von diesen auf die Notfonds zugreifen müssten, blieben für jede*n der ca. 410.000 Studierenden ein einmaliger Betrag von 242 Euro (https://www.studis-online.de/…/corona-und-studienfinanzieru…).


Sobald nähere Infos zur Beantragung der Überbrückungshilfen hier in Bonn Studierendenwerk Bonn vorliegen, werden wir natürlich trotzdem hier darüber informieren!


Dass das Ministerium um Frau Karliczek über fast drei Monate hinweg keine Maßnahmen getroffen hat, die den Lebensumständen von Studierenden gerecht werden, ist bitter. Wir denken, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sollte es ein vorderstes Anliegen sein, Studierenden Bildung zu ermöglichen. Wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal darauf hinweisen, dass die allermeisten Studierenden ein Vollzeitstudium betreiben, das entsprechende Anforderungen an sie stellt. Dass viele Studierende zusätzlich einen Job haben um ihr Studium zu finanzieren, zeigt einerseits welchen Belastungen diese Studierenden ausgesetzt sind und andererseits, dass die finanzielle Unterstützung von Studierenden, z.B. durch das momentane Bafög-System, schon vor der Corona-Krise nicht ausreichte.


Um auf diese Missstände hinzuweisen findet am Montag, 08.06. um 11 Uhr eine bundesweite Protestaktion offline und online statt. Unter dem Motto #studihilfejetzt werden wir in Bonn vor dem Gebäude des BMBF sein. Wenn ihr kommt: meldet euch bitte vorher, denkt an die Abstandsregeln und bringt eure Mund-Nase-Bedeckung mit! Weitere Infos hierzu folgen noch.


Ein weiterer interessanter Link zum Thema: https://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-2366-corona-soforthilfe-weiter-warten.php


*english version*

"In a press release dated 27 May 2020, Michael Meister, Parliamentary State Secretary of the Federal Minister of Education and Research, announced a tender procedure for the total of 100 million euros in "bridging assistance as a grant". According to this, students can apply for up to €500 for a maximum of three months - depending on their account balance, however. Students who have 500€ or more in their account will receive nothing. For example, if you have 200€ in your account, you will get 300€." (Press release of the free association of student bodies (fzs) of 28 May: https://www.fzs.de/.../pressemitteilung.../.../press release - student union.../)


[We reported on the background of the "bridging aid" on 30.4. https://www.asta-bonn.de/Nachricht:Finanzielle_Unterst%C3%BCtzung_f%C3%BCr_Studierende%3F%3F].


This bridging aid is, apart from the promotion of a supposedly interest-free loan from the KfW, so far the only measure to support students who have got into financial difficulties due to the corona pandemic. The BMBF is therefore of the opinion that students do not need more than 500€ on their account to cover their living expenses. It is well known that the reality is quite different and that students in Bonn often pay more than 300€ for their rent alone. The BMBF does not seem to want to grant students a livelihood.


Now it is official what student representatives had already predicted in mid-March: 40% of students in a representative survey say they have lost a job because of the Corona crisis - that is about 1.2 million. 22% of those questioned said that they had already borrowed money from family or friends to bridge this period (https://www.rnd.de/.../students-in-corona-crisis-40......). So this "bridging assistance as a grant" from the BMBF comes too late and is insufficient.


Now emergency funds of the student unions with a total of 100 million euros are being set up nationwide. In view of the large number of students in financial need, this initially high amount can be considered a drop in the ocean. About 1.65 million students are dependent on their income from jobs. Even if only a quarter of them had to access the emergency funds, a one-off amount of 242 euros would remain for each of the approx. 410,000 students (https://www.studis-online.de/.../corona-und......).


As soon as more information about the application for the bridging funds is available here in Bonn Studierendenwerk Bonn, we will of course inform you about it here!

It is bitter that the ministry around Ms. Karliczek did not take any measures for almost three months to meet the living conditions of students. We think that the Federal Ministry of Education and Research should make it a top priority to provide education for students. At this point we would also like to point out once again that the vast majority of students are pursuing full-time studies, which places corresponding demands on them. The fact that many students also have a job to finance their studies shows on the one hand the burdens these students are exposed to and on the other hand that the financial support of students, e.g. through the current Bafög system, was already insufficient before the Corona crisis.


To point out these grievances, a nationwide protest action will take place offline and online on Monday, 08.06. at 11 a.m. Under the motto #studihilfejetzt we will be in Bonn in front of the BMBF building. If you come: please contact us before, remember the distance rules and bring your mouth-nose cover with you! Further information will follow.


Another interesting link to the topic: https://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-2366-corona-soforthilfe-weiter-warten.php

Nachricht vom 8.6.2020:
Finanzielle Unterstützung für Studierende??

Finanzielle Unterstützung für Studierende??

Financial support for students??

*english version below*

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat heute bekannt gegeben, dass nun endlich eine Lösung für die bereits seit März nötigen finanziellen Hilfen für Studierende während der Corona-Pandemie gefunden sei. [1] Erstmal eine gute Nachricht, doch die Pläne der Ministerin Karliczek sind nicht nur studierenden-freundlich! Konkret wird die Möglichkeit einen KfW-Studienkredit aufzunehmen auf ausländische Studierende erweitert und die Kredite bis zum 31. März 2021 zinslos gestellt. Die Antwort des Ministeriums auf finanzielle Notlagen von Studierenden ist demnach diesen Studierenden zu helfen in dem sie sich verschulden. Das zinslose Darlehen hat eine Höhe von bis zu 650 Euro im Monat, was gerade in Städten mit hohen Mietpreisen kaum ausreichen dürfte. Positiv ist, dass zusätzlich auch 100 Millionen Euro für Studierende in besonderen Notlagen in einem Hilfsfonds der Studierendenwerke zur Verfügung gestellt werden. Diese sollen nicht zurückgezahlt werden müssen. Bei 1 Millionen betroffener Studierender dürfte dies aber wohl nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Das der Bedarf an finanzieller Unterstützung groß ist zeigte sich bereits in Ländern wie Hessen in denen Hilfsfonds nach kürzester Zeit bereits ausgeschöpft waren. Wir hoffen, dass im Bundesministerium der Ernst der Lage erkannt wird und eine Nachbesserung nicht erneut Monate dauert. Das junge Menschen ihr Studium abbrechen, weil sie sich sonst verschulden müssten, kann nicht im Sinne eines Ministeriums für Bildung und Forschung sein.


Alle Informationen zu den “Überbrückungshilfen”/Krediten findet ihr hier: [1] https://www.bmbf.de/de/karliczek-wir-unterstuetzen-studierende-in-not-11501.html?fbclid=IwAR1A17zyo10MNkNtrXxjOumTyX3RhQFEUeGmnmv-f7OZmGLCmmYXOzXlZbs

*english version*

The Federal Ministry of Education and Research announced today that a solution has finally been found to the financial aid for students during the Corona pandemic, which has been necessary since March. 1] First of all, good news, but Minister Karliczek's plans are not only student-friendly! In concrete terms, the possibility of taking out a KfW student loan will be extended to foreign students and the loans will be interest-free until 31 March 2021. The ministry's response to the financial distress of students is therefore to help these students by getting into debt. The interest-free loan is up to 650 euros per month, which is hardly sufficient, especially in cities with high rents. On the positive side, an additional 100 million euros will be made available for students in special emergency situations in a relief fund of the Studentenwerke. These should not have to be paid back. With 1 million affected students, however, this is probably only a drop in the ocean. That the need for financial support is great was already evident in countries such as Hesse, where the relief fund was exhausted after a very short time. We hope that the Federal Ministry recognizes the seriousness of the situation and that it will not take months to remedy the situation. The fact that young people break off their studies because they would otherwise have to go into debt cannot be in the interest of a Ministry of Education and Research.


You can find all information about the "bridging assistance"/loans here: https://www.bmbf.de/de/karliczek-wir-unterstuetzen-studierende-in-not-11501.html?fbclid=IwAR1A17zyo10MNkNtrXxjOumTyX3RhQFEUeGmnmv-f7OZmGLCmmYXOzXlZbs


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