Referat für Hochschulpolitik

Ort
Tel.
0228/73-7033



Anwesenheitszeiten

Montag
zur Zeit nur per E-Mail
Dienstag
zur Zeit nur per E-Mail
Mittwoch
zur Zeit nur per E-Mail
Donnerstag
zur Zeit nur per E-Mail
Freitag
zur Zeit nur per E-Mail

Mitarbeiter/innen

Ken Alan Berkpinar
Referent
Jan Knes-Wiersma
Stellv. Referent
Konrad Benting
Mitarbeiter
Martin Commentz
Mitarbeiter / Beratung
Caterina Karch
Mitarbeiterin / Beratung
Jan Bachmann
Mitarbeiter
Julia Hamacher
Außenvernetzung / fzs
Sebastian Zachrau
Mitarbeiter Außenvernetzung
Otis Henkel
Mitarbeiter Kommunalpolitik
Maximilian Frankiewicz
Mitarbeiter Kommunalpolitik
Stand: 23. März 2021





Das Referat für Hochschulpolitik des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) ist euer primärer Ansprechpartner für alle prüfungsrechtlichen und Uni-bezogenen Fragen.
Ihr habt in eurem Studiengang Probleme mit Klausuren, Dozierenden, dem Prüfungsamt oder Anwesenheitspflichten?
Dann schreibt einfach eine Mail an hopo@asta.uni-bonn.de oder kommt während unseren Beratungszeiten vorbei - wir helfen euch weiter! Gerne könnt ihr natürlich auch einen individuellen Termin mit uns ausmachen.

Leider können wir zur Zeit keine Beratungen in Präsenz anbieten. Stellt eure Fragen gerne per E-Mail oder fragt per E-Mail nach einem individuellen Termin zum Telefonieren. Wir sind besonders in dieser schwierigen Zeit mit Studium/Prüfungen und Corona für euch da!


Als „HoPo“ vernetzen wir den AStA Uni-intern, sowie regional und überregional mit anderen hochschulpolitischen Gremien und Studierendenschaften in ganz Deutschland, insbesondere innerhalb des Landes-ASten-Treffen Nordrhein-Westfalen (LAT NRW) und dem freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs e.V.).
Weiterhin beschäftigen wir uns mit verschiedenen kommunalpolitischen Themen, organisieren Diskussions- und Informationsveranstaltungen oder arbeiten für euch am festival contre le racisme.

Aktuelles

Die Legende von den Strippenziehern - Verschwörungstheorien und Antisemitismus mit und ohne Corona

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Mit dem Corona-Virus verbreitet sich die Verschwörungsideologie. Auf Kundgebungen finden Wutbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und Nazis unter Regenbogen- Reichskriegs- und Deutschlandfahnen zusammen. Das Erklärungsangebot ist groß: Angela Merkel ist schuld oder Bill Gates, die Chinesen, die Amerikaner oder die Juden. Die WHO will die Weltherrschaft übernehmen, die Bundesregierung einen Zusammenbruch des Finanzkapitalismus vertuschen oder Präsident Trump entführte Kinder aus Folterkellern befreien, wie Xavier Naidoo meint.

Dabei gibt es Verschwörungen tatsächlich: Von Catilina bis Watergate. Der Verfassungsschutz sprengte eine Gefängnismauer und schob die Tat der RAF in die Schuhe. Und manchmal sind einfache Schuldzuweisungen richtig, etwa beim Abgasskandal. Grundlegende gesellschaftliche Widersprüche und Probleme haben jedoch strukturelle Ursachen. Dagegen fabulieren Verschwörungsideologen von finsteren Mächte: Korrupten Politiker, volksfernen Eliten, gierigen Börsianer, zuletzt kommt meist die jüdische Weltherrschaft.

Der Journalist Peter Bierl setzt sich mit aktuellen und historischen Verschwörungslegenden auseinander und versucht ein paar Antworten auf deren Attraktivität zu geben.

Von ihm sind zuletzt „Die Revolution ist großartig. Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat“ (2020), „Keine Heimat nirgendwo“ (2020) und „Einmaleins der Kapitalismuskritik“ (2018) erschienen. Der Vortrag wird vom Referat für Hochschulpolitik in Kooperation mit dem Referat für Politische Bildung veranstaltet. Er wird am 14.01.2021 ab 19:30 auf dem YouTube-Kanal des AStA gestreamt: https://www.youtube.com/watch?v=QJ95Kk3cC70

Reader zu Verbindungen und Burschenschaften in Bonn

In den letzten Monaten haben wir als Referat für Hochschulpolitik einen Reader zur Geschichte der Studentenverbindungen in Deutschland und den Verbindungen in Bonn erstellt. Studentische Verbindungen werben mit sehr preiswerten Zimmern. Doch es ist vorsicht geboten: Einige der Verbindungen, auch in Bonn, haben rechtsradikale Mitglieder und Verbindungen in die Rechte Szene. Auch haben fast alle Verbindungen ein strenges Regelwerk, dem sich bedingungslos untergeordnet werden muss. Wir wollen in diesem Reader über die Geschichte und die Rituale der Verbindungen aufklären und die Verbindungen zu rechtsradikalen beleuchten.

Den Reader könnt ihr hier herunterladen. Es wird bald auch eine gedruckte Version geben.

Burschireader.pdf

In einer vereinfachten Version findet ihr die Quellenangaben zu den Aussagen aus dem Reader:

Burschireader Endfassung mit quellen.pdf

Ab dem Wintersemester 19/20 gilt das "neue" Hochschulgesetz in NRW

Das Bedeutet für uns Studierende:

  • Einführung der allgemeinen Anwesenheitspflicht wird wieder möglich (siehe unten mehr zu diesem Punkt)
  • Verpflichtende Studienverlaufsvereinbarungen, bei Nichteinhaltung der Regelstudienzeit
  • SHK-Räte, die die Belange der Studierenden vertreten werden optional
  • Abschaffung der Zivil-/Friedensklausel - militärische Forschung ist nun an Universitäten möglich, wenn diese sich nicht dagegen ausprechen.
Notmyhochschulgesetz.jpg

Wie ist das jetzt mit der Anwesenheitspflicht ab dem Wintersemester 2019/20?

Aber die Regelung muss erst an der Universität entsprechend umgesetzt werden. Daher gelten ab dem Wintersemester nocht nicht allgemein Anwesenheitspflichten! Wenn Professor*innen oder Dozierende euch Probleme bereiten wendet euch gerne an uns, auch über den anonymen Anwesenheitsmelder.

Erläuterung: Die Anwesenheitpflicht kann nur durch die Prüfungsordnung eingeführt werden. Dazu muss diese geändert werden, dies hätte frühestens am 01. Oktober 2019 geschehen können und hätte ordnungsgemäß beschlossen und veröffentlich werden müssen. Aufgrund von damit einhergehenden Fristen ist dies also nicht für dieses Wintersemester 2019/20 zulässig und damit nicht möglich. Jedoch kann noch immer entsprechend des alten Hochschulgesetz über den Prüfungsausschuss für jedes Seminar ein entsprechender Beschluss gefasst worden sein. Dieser muss von den Dozierenden entsprechend angezeigt werden.

Beratung der GEW NRW

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen (GEW NRW) bietet in Kooperation mit dem AStA eine externe Beratung für studentische Hilfskräfte (SHKs) sowie Lehramtsstudierende an: GEW-Beratung.

Projektstelle Kommunalpolitik

Der studentische Anteil an der Bonner Bevölkerung beträgt über 10% - um die studentische Stimme gegenüber der Kommunalpolitik der Bundesstadt vertreten zu können, ist im Referat für Hochschulpolitik die Projektstelle Kommunalpolitk angesiedelt. Durch sie sollen für Studierende wichtige kommunalpolitische Themen inhaltlich erschlossen und so öffentliche Positionen des AStA (in Form von Pressemitteilungen, Zeitungsartikeln, Interviews o.ä.) ausgearbeitet werden, die dann in der Folge gegenüber der Stadtverwaltung, dem Stadtrat, den dortigen Fraktionen und anderen Stellen vertreten werden können. Falls ihr ein kommunalpolitisches Thema habt, das euch auf der Zunge brennt - sei es zu Wohnraum, ÖPNV oder anderem - dann kontaktiert uns!

Das Landes-ASten-Treffen Nordrhein-Westfalen (LAT NRW)

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Das Referat für Hochschulpolitik vertritt den AStA der Uni Bonn und damit die Studierendenschaft der Uni Bonn nach außen und nimmt am politischen Diskurs auf der Landesebene, also dort, wo Entscheidungen getroffen werden, die uns direkt betreffen, aktiv teil. Die meisten ASten in NRW sind dabei mittlerweile im Landes-ASten-Treffen NRW organisiert. Dort diskutieren wir über aktuelle Entwicklungen, erarbeiten gemeinsam Positionspapiere und wählen die LAT-Koordination, die als Studentische Sachverständige beispielsweise im Landtag gehört wird.

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs e.V.)

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Auch auf Bundesebene gibt es für das Referat und den AStA die Möglichkeit, sich zu vernetzen und am politischen Leben teilzunehmen: der freie zusammenschluss von student*innenschaften ist ein eingetragener Verein, in dem jede Studierendenschaft Mitglied werden kann. Er bietet jährlich zahlreiche Seminare, Vernetzungstreffen, Arbeitsgruppen und weitere Bildungsangebote an, die für unsere hochschulpolitische Arbeit von großem Wert sind. Der fzs stellt weiterhin allen Interessierten Material zu verschiedensten studentischen Belangen zur Verfügung, die für jeden Bonner Studierenden kostenlos bei uns erhältlich sind. Der AStA der Uni Bonn ist Mitglied in verschiedenen Ausschüssen des fzs, z.B. dem Auschuss der Student*innenschaften (AS), dem zweithöchsten beschlussfassenden Gremium nach der halbjährlichen Mitgliederversammlung.


Rechenschaftsberichte