Referat für politische Bildung

Referat für politische Bildung

Ort
Tel.
0228/73-6157

Anwesenheitszeiten

Montag
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Dienstag
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Mittwoch
13.00-14.00 Uhr
Donnerstag
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Freitag
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Mitarbeiter/innen

Kilian Hoffmeister
Referent
Moritz Maucher
Mitarbeiter


Will man einen Ort finden, an dem gute Bedingungen für die Bildung vorherrschen, wird man an der heutigen Universität bitter enttäuscht und doch kaum einen besseren finden.

In einem Betrieb, der ausbilden will, also allseits kompatible Arbeitskraftmodule herstellen möchte, aber notwendigerweise noch an einem nicht nur auf Naturbeherrschung zielenden Bildungsbegriff festhalten muss, der bei näherer Bestimmung ins Leere läuft, will das Referat für Politische Bildung seine Kräfte nicht für eine weitere Verlängerung des monotonen Unialltags und die Verschönerung der eigenen Bewerbungsmappe verausgaben. Das AStA-Referat für Politische Bildung versucht stattdessen mit seinen bescheidenen Mitteln aufzuzeigen, dass Erkenntnis möglich ist.

Wir organisieren Vorträge, Seminare und Filmvorführungen, die grundsätzlich kostenfrei zugänglich sind. Zum Beispiel richteten wir im Wintersemester 2012/13 die Vortragsreihe „Vom Mensch zum Ding“ aus, bei der die europäische Flüchtlings- und Integrationspolitik einer fundamentalen Kritik unterzogen wurde, die über die landläufige Kritik der Abschiebepraxis und Einzelfallentscheidungen des Migrationsregimes hinausging. Im Sommersemester 2013 organisierten wir eine Veranstaltungsreihe zur Kritik des Antisemitismus, über deren Notwendigkeit kein Wort verloren werden muss. Neben der im engeren Sinne politischen Bildung setzen wir uns in Tagesseminaren kontinuierlich mit der Kritik der politischen Ökonomie auseinander, die die Irrationalität des globalen Wirtschaftsgefüges nicht nur zu begreifen, sondern aufzuheben versucht. Ferner veröffentlichen wir kostenfreie Reader zur Vertiefung der politischen Bildung. Unsere Broschüre „Der Verbindung Untertan - Zur Kritik der studentischen Korporationen“ führt in die ideologischen Gemeinsamkeiten (Männerbündelei, Lebensbund, Ritualgemeinschaft) des pluralistischen Verbindungswesens ein und findet deshalb nicht nur bei den Kritikern der Korporationen reißenden Absatz. Im Wintersemester erscheint außerdem unser Reader zur Kritik des radikalen Islam, welcher in den letzten Jahren nicht zuletzt in Bonn Anhänger gefunden hat.

Kilian Hoffmeister (LUST) und Moritz Maucher (LUST) freuen sich auf ein weiterhin reges Interesse an der Arbeit des Referats.

Downloads:


Neuauflage des "Burschireaders" 2011: Der Verbindung Untertan - Zur Kritik studentischer Korporationen