Resolution gegen die Kürzungen an der Philosophischen Fakultät

Aufgrund der drohenden Kürzungen an der Philosophischen Fakultät sehen sich Studierende, wissenschaftliche MitarbeiterInnen und ProfessorInnen gefordert, gemeinsam auf das Problem der strukturellen Unterfinanzierung der Universitäten hinzuweisen. Innere und äußere Faktoren, unter anderem die bereits vertraglich zugesicherte Verstetigung von Exzellenzclustern oder die Selbstfinanzierung der Personalkostensteigerung, zwingen die Philosophische Fakultät aktuell zu drastischen Sparmaßnahmen, die nur durch einen erheblichen Einschnitt in die Personalstruktur realisierbar erscheinen. Bislang wurden tiefgreifende Konsequenzen durch die verzögerte Wiederbesetzung von Stellen aufgeschoben, doch langfristig sind weiter gehende Streichungen notwendig.

Mit einer gemeinsamen Resolution soll auf die Problematik aufmerksam gemacht und Universitätsleitung sowie Landesregierung zum Handeln aufgefordert werden. Der vorliegende Text wurde von Mitgliedern des Fakultätsrats, Studierenden wie Professoren, sowie VertreterInnen der Fachbereiche und Fachschaften erarbeitet. Der AStA unterstützt dieses Anliegen und setzt sich dafür ein, dass die Forderungen der Resolution schnellstmöglich umgesetzt werden. Dazu gehört der Erhalt der Fächervielfalt, welche in besonderer Weise die Bonner Philosophische Fakultät auszeichnet. Sowohl große, als auch kleine Studienfächer müssen erhalten, eine Einheit von Forschung und Lehre gewährleistet bleiben. Eine tatsächlich bedarfsgerechte Finanzierung der Universitäten im Allgemeinen und der Philosophischen Fakultät im Besonderen ist dazu unabdingbar. Wir hoffen auf eine breite Unterstützung aller Angehörigen der Universität, um den Anliegen Nachdruck zu verleihen.
Unterschriftenlisten, auf denen man sich der Resolution anschließen kann, liegen in den Mensen und im Eingangsbereich des AStA in der Nassestr. 11, 1. Stock, aus und können im Vorsitz des AStA abgegeben werden. Außerdem findet ihr den Text online.